Maiken Nielsen

To content | To menu | To search

Monday 9 May 2011

Maiken Nielsen: Trampen - Durch die Welt mit Neugier und Glück - Video

> Buch Kaufen

Exodus

1984 hat meine Freundin Sine zwischen Oslo und Bärum etwas Irres erlebt. Nachdem sie eine halbe Ewigkeit im strömenden Regen gestanden hatte, landete sie im Wagen eines älteren Herrn, der keiner anderen Sprache als des Norwegischen mächtig war. Nachdem sie beide an Basis-Fragen wie denen nach Fahrtrichtung, Herkunft und Wohlergehen gescheitert waren, richtete der Fahrer erneut das Wort an sie. Mit der international anerkannten Geste des Bedauerns (hochgezogene Schultern, Handinnenflächen weisen nach oben) versuchte Sine ihm deutlich zu machen, dass sie ihn nicht verstand. Daraufhin drehte der Mann seine Julio-Iglesias-Cassette leiser und wiederholte seine Frage, diesmal schon etwas drängender. Wieder erklärte Sine, dass sie leider nur Deutsch und Englisch spräche. Es schien eine Frage von imminenter Wichtigkeit zu sein, die der Fahrer beantwortet zu haben wünschte, denn er wiederholte sie laut und – wie Sine fand – für einen Norweger ungewöhnlich gestenreich. Aus seinem Tonfall schloss sie, dass es sich um eine geschlossene Frage handelte, es blieben ihr also nur zwei Antwortmöglichkeiten: ja (wie im Deutschen) oder nej tak (wie in „Atomkraft – nej tak“). Sie entschied sich für nej tak. Daraufhin verlangsamte der ältere Herr die Fahrt und tat seine grenzenlose Verwunderung kund. Dann wiederholte er die Frage noch einmal. Sine schwante, dass sie die falsche Antwort gegeben hatte und antwortete dieses Mal mit ja. Daraufhin griff der Fahrer ihr beherzt an die linke Brust. Den Trick mit dem Ellenbogen in den Solar Plexus, den Sine dann ausprobierte, brachte den Wagen ins Schlingern. Nachdem der Mann sich einigermaßen gefangen hatte, bewies er dann doch recht gute Kenntnisse des Englischen. Mit einem zutiefst gekränkten Ausdruck im Gesicht erklärte er ihr nämlich: „Aber ich habe Sie doch extra vorher gefragt!“

Diese Geschichte, obschon recht unheilig, bildete für all jene, die für ihr Leben gern per Anhalter reisten, die Genesis einiger Autofahrer-Gebote. Zusammen mit den anderen Geschichten, die Sine und auch Max unterwegs erlebten, kamen sie insgesamt auf zehn:

  1. Ich bin der Tramper, deine Unterhaltung

  2. Du kannst neben mir gern noch ein paar andere Tramper im Auto haben

  3. Du sollst nicht die Zentralverriegelung betätigen, nachdem ich eingestiegen bin

  4. Es wäre schön, wenn wir uns über die Fahrtrichtung einig wären

  5. Du sollst nicht Julio Iglesias hören

  6. Du sollst nicht mit meinem Gepäck in deinem Kofferraum wegfahren

  7. Du sollst nicht morden

  8. Wie du es mit deiner Ehe hältst, ist mir egal, aber mich lass aus dem Spiel

  9. Du sollst mich nicht irgendwo absetzen, von wo ich nie wieder wegkomme

  10. Ein bisschen Neid auf mein freies Leben ist schon okay

Im Gegensatz zu den berühmteren, weil sicher auflagenstärkeren Geboten sind diese hier ein wenig in Vergessenheit geraten. Was mit der Reiseart zusammenhängt, für die sie mal aufgestellt wurden. Trampen als Reiseform ist vor allem ein Phänomen des 20. Jahrhunderts, so wie Plattenspieler, Mondflüge und die Dauerwelle für den Herrn oder, in einer Parallelwelt, dreißig Jahre lang Urlaub am Wolfgangssee. Nur wer per Anhalter fuhr, hatte eine Chance darauf, seine angestammten Kreise zu verlassen und in Umstände geworfen zu werden, von denen man vorher nicht einmal wusste, dass es sie gab. Jeder, der etwas auf sich und seinen Abenteuergeist gab, ist per Anhalter gefahren, aber es gab auch Menschen, die diese Art der Fortbewegung zur Kunstform erhoben. Einige gingen sogar noch einen Schritt weiter und entwickelten aus der Daumen-Hoch-Nummer einen Sport. Sine und Max schlossen am Tag ihrer letzten Prüfung zur Hochschulreife eine Wette ab: Wer innerhalb der kommenden zwölf Monate mehr Hauptstädte per Anhalter bereisen würde, hätte gewonnen. Als Nachweis sollte eine abgestempelte Postkarte aus der jeweiligen Stadt gelten. Max war aufgrund seiner abnorm hohen Dioptrienzahl und der daraus resultierenden etwas unbeholfenen Gangart als untauglich ausgemustert worden und hatte deshalb Zeit. Die Missgünstigeren unter uns spotteten, dass er die Länder, an denen er vorbeikäme, ohnehin nicht erkennen würde, räumten ihm aber gute Siegerchancen ein. Schließlich konnte es sein, dass Sine das Bereisen gewisser als bedenklich einzustufenden Gegenden nicht unbeschadet überstehen würde. Schließlich gab es auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch einige europäische Gebiete, die zu durchqueren das Mitführen kleinerer Waffen notwendig machte, aber das gehörte ja zum Reiz der Zufallsreisen dazu. Nach einem Jahr noch Sein oder Nichtsein, das war hier die Frage. Sine und Max wetteten um die ersten drei Monatsmieten in der Stadt ihres zukünftigen Ausbildungsplatzes, und der rest der Stufe wettete mit.

Ich war mir absolut sicher, dass Sine bei der Sache im Vorteil war. Schließlich würde sie als junge Frau viel häufiger mitgenommen werden. Wer hingegen Max in sein Auto einlud, hatte entweder ein gut begründetes wissenschaftliches Interesse an genetischen Defekten oder ein Mutter-Teresa-Herz.

Eine Woche später machten sich die beiden auf den Weg.

Das Planungs-Paradoxon

Es ist ein der Forschung bislang noch entgangenes Phänomen, dass das Trampen in Ländern, in denen hohe Planungssicherheit, Disziplin und Ordnung herrschen, eine viel größere Rolle gespielt hat als in Ländern, die von Haus aus chaotisch waren. Die Autobahnauffahrten und Raststätten waren im Europa der Neunzehnhundertsechziger bis Achtziger Jahr voll mit Trampern aus Deutschland, den Niederlanden, England und Skandinavien. Aber- und abertausende von arbeitsskeptischen Jungreisenden mit bildungsbürgerlichem Hintergrund zogen die Fahrt ins Ungewisse ohne Netz und doppelten Boden einem durchgetimeten Aufenthalt in Universitäten, Unternehmen und Elternhäusern vor.

Warum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so wenige Jugoslawen oder Sizilianer per Anhalter durch Europa reisten, lässt sich heute vielleicht nicht mehr lückenlos rekonstruieren. Aber die tägliche Aussicht, von einem wütenden Mitglied der Camorra oder dem Angehörigen einer andersgläubigen Ethnie niedergeschossen zu werden, scheint dem Wunsch, von Unbekannten mitgenommen zu werden, eher abträglich zu sein.

Trampen führt natürlich zu einem anspruchsvollen Anforderungsprofil. Wäre die Tätigkeit je als Stellenangebot formuliert worden, sähe es wohl folgendermaßen aus:

Gesucht werden für unsere europäischen Autobahnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt

ein(e) Tramper/in

Arbeitszeit: Vollzeit mit Gleitstunden

Ihr Aufgabenbereich: PKW- und LKW-Fahrer/innen anhalten und sie so unterhalten, dass sie am Steuer nicht einschlafen.

Ihre Qualifikation: Sie sollten idealerweise über Basiskenntnisse im Lesen von Land- und Straßenkarten verfügen. Außerdem: verhandlungssicheres Englisch, (ausgenommen im Einsatzgebiet Frankreich; da nur Französisch), Verantwortungs- und Reisebereitschaft, Teamfähigkeit sowie ein großes Maß an Flexibilität. Berufserfahrung in vergleichbarem Umfeld, Grundkurs in Selbstverteidigung vorteilhaft.

Wenn Sie diese Aufgaben reizen und Sie die Anforderungen erfüllen, senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung an blabla und so fort.

Doch das Reisen per Anhalter befindet sich eben außerhalb eines Systems von Angebot und Nachfrage, überhaupt außerhalb jeder bis jetzt bekannten wirtschaftlichen Ordnung, und genau das ist es ja, was allen Beteiligten immer wieder aufregende Möglichkeiten eröffnet hat.

Entropie in Skandinavien.

Die Hippiesiedlung Christiania bei Kopenhagen war in den siebziger und achtziger Jahren der ideale Ort für Kiffer und Astrid-Lindgren-Fans. Vor den buntgestrichenen Holzhäusern im Bullerbü-Stil wogen wildbärtige Lasses grammweise schwarzen Afghanen, während blondbezopfte Amazonen Dorsch kochten, mit Bohrmaschinen hantierten oder mit Mini-Wikingern.

Vor allem im Sommer strömten Bewunderer dieser kleinen Welt durch Christianias Straßen, wenn im benachbarten Roskilde Bässe und Gitarren röhrten und das Festival zehntausende Besucher aus ganz Europa anzog.

Christiania war Sines erstes Ziel, als sie an einem frühen Junitag zu ihrem einjährigen Wettlauf gegen Max aufbrach. Sie zweifelte nicht daran, dass sie es noch am selben Abend erreichen würde, denn sie stand an der Autobahnauffahrt Hamburg-Stellingen Richtung Norden und die war in gut informierten Tramperkreisen auch als Sprungbrett nach Skandinavien bekannt. Tatsächlich hielt nur fünf Minuten später eine Kastenente und nahm sie mit.

Der Fahrer, (ein Student, dessen Forschungsinteresse dem Leben von Jim Morrison nach dessen vermeintlichem Tode 1971 galt), wollte nach Neumünster abbiegen und setzte sie an der Raststätte Holmbrook ab. Später fragte sie sich, was wohl geschehen wäre, wenn der Jim-Morrison-Fan eine Liedlänge später den Rastplatz erreicht hätte, ob sie dann tatsächlich nach Christiania gereist wäre und unter welchen Umständen und mit wem. Das Reisen per Anhalter beweist auf unterhaltsame Weise, dass das Zweite Gesetz der Thermodynamik mehr als nur eine Lektion im Physikunterricht ist. Alles beginnt mit einem Urknall oder einer Autobahnabfahrt und das Chaos nimmt seinen Lauf. Sine traf auf einen Lastwagenfahrer, der nach Narvik in Norwegen hochfuhr, und da überlegte sie nicht lange, sondern stieg ein.

An diesem Abend konnte sie zwar keine Hauptstadt abhaken, dafür aber die ersten drei Ländern auf ihrer Liste. Sie setzte mit Pit, ihrem holländischen Fahrer und dessen LKW von Helsingör nach Helsingborg über und erreichte kurz vor Mitternacht die Grenze zu Norwegen. Pit konnte nach eigenem Bekunden die Strecke nach auswendig, rückwärts und mit geschlossenen Augen fahren, was er aber zum Glück nicht tat. Während der Regen an die Scheiben trommelte, unterhielten sie sich: Pit sprach von seiner Familie in der Nähe von Utrecht und dass er schon seit über zwanzig Jahren LKW führe, und wie sehr ihm das gefiel. Sine log, dass sie Kunststudentin sei. Sie fand Pit nett, beschloss aber am nächsten Tag auszusteigen, sobald das Land nicht mehr in Regenmassen ertrank. Sie schliefen ein paar Stunden auf einem kleinen Rastplatz kurz vor Oslo, Pit auf seiner Liege, die sich hinter dem Fahrersitz befand, Sine streckte sich auf den Sitzen aus. Sie erwachte davon, dass der Regen gegen die Scheiben peitschte. Norwegen schien so weit aus grauem, unendlichem Wasser zu bestehen. „Ich kann dich noch weiter in Richtung Norden mitnehmen“, bot Pit ihr an. Sine, der in dem Moment keine vernünftige Beschäftigung außerhalb des Lastwagens einfiel, nahm die Einladung dankbar an.

Links und rechts der Fensterscheiben wurden die Berge höher und die Ortschaften seltener. So fern sie das durch den dichten Regenschleier beurteilen konnte, der Pits LKW umhüllte, war sie in einer Art Märchenwelt gelandet, in der endlose Wasserfälle von den Berggipfeln in die Ebene stürzten und über weite Teile des Tages kein Hinweis auf menschliches Leben zu erkennen war. Neben der Straße, auf der sie rollten, strömte ein Fluss über mondfarbenes Gestein.

Pit lachte. „Es ist mein Schicksal, dass es immer dort regnet, wo ich bin. Ein Freund von mir, Douglas, meinte, ich wäre vielleicht ein Regengott, ohne es zu wissen. Tatsächlich holt meine Frau immer die Wäsche ein, bevor ich nach Hause komme. Und Douglas nimmt immer einen Regenschirm mit, wenn wir uns treffen. Aber Douglas ist auch Schriftsteller und hat eine lebhafte Phantasie.“

Am dritten Tag regnete es so stark, dass Pit die Heizung einschalten musste. Kurz vor Narvik verwandelte sich der Regen in Hagel. Pistolengroße Körner prasselten auf den LKW ein. Der Lärm wurde so ohrenbetäubend, dass Sine das Ende von Pits Geschichte nicht mehr mitbekam, in der es darum ging, wie er als kleiner Junge in einem Regensturm an der Nordsee fast umgekommen wäre. Sie konnte jedoch von einem Happy End ausgehen.

„Willst du immer noch nicht aussteigen?“, grinste er und Sine schüttelte den Kopf.

In einem Vorort von Narvik fuhr Pit auf ein Fabrikgelände. Für die LKW-Ladung war hier Endstation. Sine hingegen hatte erst die Mitte ihrer Norwegenreise erreicht, oder was auch immer Mitte beim Trampen bedeutet, wenn die Reisende besser nicht zu sehr auf die Minute achten sollte und auch sonst einige Raum-Zeit-Gesetze nichts mehr galten, vom Zweiten Gesetz der Thermodynamik einmal abgesehen. Sie fuhr die ganze Strecke mit Pit wieder herunter. Im südnorwegischen Bärum stieg sie im strömenden Regen wieder aus und sah zu, wie Pit mit seinem holländischen Lastwagen immer kleiner wurde, bis er nur noch ein Punkt am Horizont war. Eine Minute später riss die Wolkendecke auf und eine strahlend nordische Sonne wärmte ihr Gesicht. Sie hielt den Daumen raus und dann hielt der Typ, der angeblich kein Englisch sprach und Busen mochte, aber schon im übernächsten Auto saßen drei Norwegerinnen in ihrem Alter, die auf dem Weg zu ihrer Sommerhütte waren und Sine fragten, ob sie dort mit ihnen übernachten wolle.

Die Zeitfenster für Entscheidungen sind beim Trampen oft nur winzig klein. In Sekundenschnelle müssen sich die Reisenden entscheiden, ob sie in einen Wagen einsteigen oder nicht, ob sie diese oder jene Abzweigung wählen, um sich absetzen zu lassen. Ob sie einem anderen vertrauen können.

Sine überlegte überhaupt nicht. Sie sagte ja.

Liebe und Tod in England

Obwohl Sine nie zuvor in England gewesen war, hatte sie das Gefühl, dieses Land bereits intim zu kennen, so viele englische Lieder hatte sie gehört, so viele Bücher gelesen, so viele Filme gesehen. Von Waterloostation in London nahm sie den Zug nach Sunbury, wo aus die M3 nach Südwesten über Stonehenge verläuft. Während sie mit ihrem ersten Lift, einem überirdisch höflichen Aston-Martin-Fahrer durch das sommerliche Dorset rollte, dachte sie an all die Geschichten, die in diesem Teil der Erde angesiedelt waren. Vor ihrem geistigen Auge wandelte der Waisenjunge Pip im London des 19. Jahrhunderts mit großen Erwartungen, sie sah die Strandräuber in Daphne du Mauriers „Jamaica Inn“ nächtliche Lichter zünden, und sie dachte an den Geist der armen, verstorbenen Mrs. de Winter in Manderley. Der Fahrer war ein distinguierter Herr in den Fünfzigern, der Philosophieprofessor war – oder sich als solcher ausgab, das wusste man beim Trampen ja nie. Er fragte, was sie im Leben so anstrebe und sie antwortete wie immer, dass sie Kunststudentin sei. Nach einer kurzen Plauderei über Hobbes, Locke und Thomas von Aquin, schnitt der Fahrer das Thema Liebe an. Das Gespräch, das sich daraus entwickelte, hatte aber zum Glück nichts Anzügliches, im Gegenteil. Sine sagte, dass die Liebe für sie zu den wichtigsten Dingen gehöre neben Reisen und Kunst, und der Professor entgegnete darauf, dass alle drei Dinge im Grunde dasselbe seien, nur in anderem Gewand. Die Liebe sei aber insbesondere mit dem Trampen zu vergleichen: Man steigt ein, weil man irgendwo hin will, einer nimmt die Rolle des Fahrers, der andere die des Beifahrers ein, unterwegs lernt man sich kennen und oft genug geschieht es, dass man ein Ziel ansteuert, von dem man gar nicht wusste, dass es auf der Landkarte verzeichnet war.

Ja, bestätigte Sine. Und manchmal wird man an einem total schlechten Platz wieder abgesetzt, es regnet, man friert und wartet, und dann steigt man einfach beim nächstbesten wieder ein. Immerzu ein – und aussteigen, das könne aber nicht der Weg der Liebe sein, man müsse sich doch wohl irgendwann auf einen Fahrer festlegen, denn zu alte Tramper nehme niemand mehr mit.

Aber denkst du in deinem Alter denn nicht, wollte der Professor wissen, dass es langweilig wäre, sein Leben immer mit demselben Fahrer zu teilen?

So lange man unterwegs ist, meinte Sine. Ich habe ja nicht gesagt, dass ich mein Leben lang mit demselben Fahrer – oder gerne auch Beifahrer – auf irgend einem Parkplatz verbringen möchte. Man kann ja während der Route auch mal das Fahrzeug wechseln, mal schneller, mal langsamer fahren. Andere Länder ansteuern. Gebiete erforschen, die vor einem noch kein Menschenfuß betreten hat. Dieser Weg wäre mein Ziel.

Kurz vor Exeter setzte der Professor sie an der Motorway ab, und Sine verließ den Wagen mit einem leichten Bedauern. Gern hätte sie mehr über ihren Fahrer erfahren und ob er wohl zufrieden mit seinem Lebensweg war. Manchmal war es seltsam, dass man die Menschen, mit denen man solche Gespräche geführt hatte, niemals wiedersah.

Tuesday 29 March 2011

Trampen. Corso, Band 8 von Maiken Nielsen

Trampen. Durch die Welt mit Neugier und Glück - Erzählerisches Sachbuch - Corso 2011.

Trampen_Durch-die-Welt-mit-Neugier-und-Gluck_Maiken-Nielsen.jpg

Inhalt : Daumen hoch und ab dafür. Daumen raus und los ging's - mit ungefähren Vorstellungen des Wohin und Wielang machten sich früher Hunderttausende auf den Weg, über Europas Straßen die Welt zu entdecken: Trampen. Maiken Nielsen erzählt nicht nur von schrägen, verrückten, spannenden Erlebnissen während ihrer vielkilometrigen Trampertouren durch Europa, sondern berichtet auch von jenem Europa vor dem Ende des Eisernen Vorhangs, einem Europa von gestern, mit dem wir heute noch so viel zu tun haben.

Einband: gebunden Ausstattung: Mit zahlreichen Abbildungen. Reihe: Corso

Thalia.at

Maiken Nielsen - Porträt von Benoît Grelier

Maiken Nielsen - Porträt - Porträt  von Benoît Grelier

Maiken Nielsen - Amazon.de: Maiken Nielsen - Bücher.

Friday 18 March 2011

Leipziger Buchmesse

Leipzig. Die gesamte Stadt steht zur Leipziger Buchmesse unter dem Motto „Leipzig liest". Auch bei der KWL - Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH finden an diesem Donnerstag und Freitag, 17. und 18. März 2011, vier Lesungen an ungewöhnlichen Orten statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

 

Im KWL-Kundencenter auf Weltreise gehen

Passend zum Thema seines Buches stellt Florian Werner am 17. März um 18 Uhr das Buch „Dunkle Materie - Die Geschichte der Scheiße" im Rundbau des Klärwerks Rosental vor. Mit einer Kinderbuchlesung beginnt am 18. März um 10 Uhr der Lesetag im Sportbad an der Elster. Den Comicroman „Coolman und ich" präsentieren der Autor Rüdiger Bertram und der Illustrator Heribert Schulmeyer. 19 Uhr können die Zuhörer im KWL-Kundencenter in der Johannisgasse 7 auf Weltreise gehen. Dort berichtet Maiken Nielsen von ihrer Weltreise und liest aus dem Buch „Trampen - durch die Welt mit Glück und Neugier". Der Literatur­preisträger Georg Stefan Troller stellt den frisch erschienen literarischen Reiseführer über Paris vor. Die letzte Lesung der KWL beginnt an diesem Tag um 20 Uhr im Sportbad an der Elster. Kirstin Grabowski präsentiert ihren Roman „Grenzsteine einer Liebe", der von zwei Menschen erzählt, die sich 15 Jahre nach dem Mauerfall wiedersehen.